Die Grundlage: Was sich wiederholt
Ernährung im Alltag funktioniert über Wiederholung. Vier Komponenten bilden die Basis: Gemüse oder Obst, Getreideprodukte, Proteinquelle und Getränk. Diese Module behalten täglich ihre Form, nur die Kombinationen ändern sich.
Warum das einfacher macht: Statt endloser Entscheidungen orientieren Sie sich an einer bekannten Struktur. Der Wochenrhythmus sorgt für Abwechslung ohne Chaos.
Gemüse und Obst: Volumen, Farbe, Form
Diese Kategorie definiert sich durch Vielfalt. Farbe signalisiert unterschiedliche Nährstoffgruppen, Volumen füllt den Teller, Form bietet Abwechslung. Frisch, tiefgefroren oder konserviert – die Form ändert nichts an der Struktur.
Im Alltag: Ein Teller enthält mindestens eine Portion Gemüse oder Obst. Täglich andere Kombinationen halten das System spannungslos.
Getreideprodukte: Beilagen, Brot, Breie
Getreide bildet die Basis von Mahlzeiten. Reis, Nudeln, Hafer oder Brot – alle sind Variationen derselben Kategorie. Sie geben Struktur, füllen, und kombinieren sich mit anderen Komponenten.
Praktisch: Jeden Tag eine Getreidekomponente. Die Auswahl zwischen Sorten schafft Variation ohne zusätzliche Komplexität.
Proteinquellen: Eier, Fisch, Fleisch, Alternativen
Diese Kategorie bietet klare Optionen. Tierische Proteine (Eier, Fisch, Fleisch) und pflanzliche Alternativen (Hülsenfrüchte, Tofu) funktionieren im gleichen Modul. Die Wahl ist täglich verfügbar, ohne Bewertung.
Struktur: Eine Proteinquelle pro Mahlzeit. Abwechslung über die Woche hinweg entsteht durch Austausch zwischen Kategorien.
Der Wochenrhythmus: Struktur gegen Monotonie
Eine Woche bietet sieben Tage für Variation. Wiederkehrende Kombinationen an festen Wochentagen schaffen Routine, während die Kombination von Komponenten täglich neu ist. Dies reduziert die tägliche Entscheidungslast.
Praktischer Effekt: Monotonie entsteht nicht durch Wiederholung, sondern durch mangelnde Variation der Kombinationen. Ein geplanter Wochenrhythmus verhindert dies.
Zwischenmahlzeiten: Kurze Formate zwischen Aufgaben
Snacks sind verdichtete Formen der gleichen Module. Sie passen zwischen tägliche Aufgaben und folgen der gleichen Logik: Obst, Körner, Proteine. Portionsgröße definiert den Unterschied zu Hauptmahlzeiten.
Im Alltag: Zwischenmahlzeiten sind nicht optional – sie sind Teil der Struktur, wenn Aktivitäten sie erfordern.
Getränke: Neutrale Begleitung
Getränke sind der Hintergrund, nicht die Struktur. Wasser, Tee und Kaffee sind Begleitformen. Sie ergänzen den Rhythmus, aber definieren ihn nicht.
Neutral: Getränkeauswahl verändert die Grundmodule nicht und benötigt keine separate Planung.
Referenzdaten: Informationen als Fakten
Produktinformationen – Zutaten, Herkunft, kleine Tabellen – sind Daten. Sie ergänzen Verständnis, ohne es zu regeln. Diese Informationen helfen beim Vergleich, nicht bei Bewertung.
Funktion: Referenzen machen Entscheidungen transparent, nicht zwingend.
Weiterführende Information
Erfahren Sie mehr über die Prinzipien hinter diesem Ansatz.